Cacio e pepe

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Spaghetti cacio e pepe

Nichts im Kühlschrank außer Licht und Senf? Und, ach ja, ein kleines Stück Pecorino hat sich auch noch in der hintersten Ecke versteckt?

Zugegeben, die Leidenschaft zum Kochen war Verena nicht in die Wiege gelegt. Ganz im Gegenteil, weigerte sie sich am Anfang ihrer Studentinnenzeit, selbst zu kochen, wenn es sich irgendwie vermeiden ließ. Dementsprechend sah auch der (Junggesellinnen-)Kühlschrank aus. Erst allmählich entdeckte sie, dass das Zubereiten von Speisen Spaß macht. Dazu trug auch das Gericht „Cacio e pepe“ bei: Es ist einfach in der Zubereitung und kommt mit sehr wenigen Zutaten aus. Deshalb passt es zudem wunderbar in die Fastenzeit.

Der Name „Cacio e pepe“ bedeutet nichts anderes als „Käse und Pfeffer“ und beschreibt bereits die wesentlichen Zutaten des aus der cucina povera stammenden Pasta-Gerichts. Das Geheimnis der römischen Spezialität liegt in der Qualität der Zutaten und der mantecatura, also dem Verrühren der Sauce. Basta così!

Spaghetti cacio e pepe

Die Angaben reichen für ca. 2 Personen.

  • 250g Spaghetti
  • 100–150g Pecorino
  • schwarze Pfefferkörner
  • Salz
  • Wasser

Die Spaghetti nach Packungsanleitung in einem großen Topf kochen. Währenddessen den Pecorino reiben und die Pfefferkörner mit einer Mühle mahlen oder einem Mörser zerstoßen. Den Pfeffer in einen Topf geben, kurz erhitzen und mit einem Schöpfer Nudelwasser übergießen. Kurz bevor die Pasta fertig ist, in einer Schüssel den Pecorino mit einem weiteren Schöpfer Nudelwasser mit dem Schneebesen gut verrühren, bis eine einigermaßen glatte Sauce entsteht. Wichtig ist dabei, dass der Käse dabei nicht weiter erhitzt wird – sonst würde die Sauce klumpen. Die Nudeln nun am besten mit einer Schaumkelle oder Nudelzange in den Topf mit dem Pfeffer geben und etwas durchrühren, danach die Pecorino-Sauce unterheben. Wer möchte, kann das Ganze nun noch mit etwas Zitronenschale oder einem Schuss Weißwein verfeinern.

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