Curry

Die Leibspeis mag sehr gerne Currys, weil sie sich aus den verschiedensten Zutaten herstellen lassen: Man kann Fleisch, Fisch oder Tofu mit den unterschiedlichsten Gemüsesorten, Gewürzen und Kräutern kombinieren. Dadurch schmeckt das Gericht immer wieder anders.

In ihrer Kindheit kannten Verena und Markus unter „Curry“ nur die gelbe Gewürzmischung. Erst viel später wurde die gleichnamige Speise modern. Der Begriff leitet sich von „kari“ ab, was in Sri Lanka so viel wie „Soße“ bedeutet, und meint im klassischen Sinne ein indisches Eintopfgericht aus vielerlei Zutaten, welches zusammen mit Reis oder Brot (z.B. Naan) gegessen wird. Je nach Region kann sich das Curry stark unterscheiden und ist mittlerweile nicht nur im asiatischen Raum, sondern auf der ganzen Welt zuhause.

Die Konsistenz ist übrigens Geschmacksache: Die einen mögen es lieber etwas flüssiger, die anderen etwas sämiger.

Für unser Rezept verwenden wir als Grundlage Naturtofu, den wir vorher marinieren.

Veganes Curry

Die Mengenangaben reichen für 2–3 Personen.

  • 1 Stück Natur-Tofu
  • 400ml Kokosmilch
  • Gemüse: Paprika, Erbsen, Bambussprossen, Karotten, Pilze
  • Granatapfelkerne
  • 1 Bund frischer Koriander
  • 1 Becher Basmati- oder Jasmin-Reis
  • Currypulver scharf
  • Kurkuma
  • Ingwer
  • Kreuzkümmel
  • Paprikapulver
  • Zimt
  • Salz
  • Cayennepfeffer
  • Sojasoße
  • Speiseöl – z.B. Olivenöl
  • 1–2 TL Maisstärke

Schritt 1: Den Tofu in Würfel schneiden und mit Sojasoße, Currypulver, scharfem Paprikapulver, Kreuzkümmel und Cayennepfeffer marinieren. Den optimalen Geschmack erzielt man, wenn man das Ganze ein paar Stunden ziehen lässt.

Schritt 2: Gemüse waschen und klein schneiden. Koriander waschen und ein paar Blätter klein rupfen. Ingwer und Kurkuma waschen und in feine Scheiben schneiden oder reiben. Die dünne Schale muss dazu nicht entfernt werden. Da Kurkuma sehr stark färbt, unbedingt mit Handschuhen arbeiten oder zumindest darauf achten, dass man die Schnittflächen nicht anfasst! Außerdem sollte man eine Unterlage verwenden, die sich gut reinigen lässt.

Schritt 3: Reis mit der 1 1/2-fachen Menge Wasser, einer Prise Salz, etwas Zimt und Korianderpulver aufstellen. Sobald der Reis wallend kocht, auf niedrigste Stufe zurückschalten und für ca. 20 Minuten weiterköcheln lassen, bis der Reis durch ist und das Wasser komplett aufgesogen hat.

Schritt 4: In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und Kurkuma, Ingwer, und Currypulver anrösten – dadurch kommt der Geschmack der Gewürze später besonders gut zur Geltung. Nach und nach Tofu, Gemüse und ein wenig frischen Koriander hinzufügen. Sobald das Gemüse die gewünschte Bissfestigkeit hat, mit Kokosmilch aufgießen. Nach Belieben noch etwas nachwürzen, salzen und pfeffern.

Schritt 5: Gegebenenfalls das Curry noch ein wenig andicken. Dazu Maisstärke in einen Becher geben und mit ein wenig Wasser verrühren, sodass keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Langsam unter ständigem Rühren in das Curry gießen und kurz aufkochen lassen.

Schritt 6: Curry mit Reis auf Teller geben und mit Granatapfelkernen und frischem Koriander garnieren.

 

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