Grünes Thai-Curry

Grünes Thai-Curry

In der deutschen Sprache ist der Begriff „Curry“ so eng mit dem gelben Gewürzpulver verbunden, dass man wohl zuerst daran denkt. Das Wissen, dass diese Fertigmischung in der indischen Küche unbekannt ist und „Curry“ auch für ein Gericht stehen kann, setzte sich in den letzten Jahren allmählich durch. Wie ihr schon beim Blunzencurry bewundern konntet, muss dieses auch nicht unbedingt gelb sein.

Ein sehr leckeres Gericht der klassischen Thai-Küche ist Kaeng Khiao Wan – แกงเขียวหวาน. Das heißt übersetzt „grüne Soße“ und ist besser bekannt als Grünes Thai-Curry. Im Mittelpunkt stehen dabei die aus einer Currypaste und das Gemüse entstehende Farbe sowie Kokosmilch.

Grünes Thai-Curry

Für die Currypaste:

  • 1 Limette
  • Koriandersamen
  • 1 Bund frischer Koriander
  • (grüne) Chili
  • etwas Ingwer
  • etwas Kreuzkümmel
  • etwas Salz

Die Limette auspressen und mit einem Zestenreißer oder einer Küchenreibe etwas von der Limettenschale hobeln. Alle Zutaten in einen Mixer oder eine Küchenmaschine geben und pürieren. Für alle, die so etwas nicht besitzen: Ein einfacher Mörser tut’s auch. Wer möchte, kann zur Paste außerdem Knoblauch, Schalotten bzw. Zwiebeln, Zitronengras oder Kaffirlimettenblätter hinzugeben.

Für das Thai-Curry:

  • ca. 400 g Gemüse nach Wahl, z.B. Pilze, Karotten, Zucchini, Spinat, Brokkoli oder Paprika
  • 500 ml Kokosmilch
  • Salz
  • Pfeffer
  • ggf. etwas Gemüsebrühe

Gemüse waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Currypaste in eine Pfanne oder einen Wok geben und kurz anbraten. Mit Kokosmilch ablöschen und Gemüse hinzufügen. Bei geschlossenem Deckel ca. 10–15 Minuten leicht köcheln lassen. Wem die Konsistenz zu fest sein sollte, kann das Curry mit etwas Gemüsebrühe verdünnen. Mit Maisstärke oder etwas Mehl lässt sich eine dickere Konsistenz zaubern. Zum Thai-Curry passt unserer Meinung nach am besten Reis. Guten Appetit!

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